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Regionalliga-Qualifikation endet gegen starke Konkurrenz

Regionalliga-Qualifikation endet gegen starke Konkurrenz

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Für die weibliche C-Jugend des TV Beckum ist der Traum von der Regionalliga in der zweiten Qualifikationsrunde beendet. Gegen die durchweg älteren und körperlich überlegenen Mannschaften aus Ammeloe/Ellewick, Lüdenscheid und Blomberg-Lippe blieb den Beckumerinnen am Ende zwar nur der vierte Platz, dennoch überwog nach dem Turnier die Zufriedenheit über die gesammelten Erfahrungen und die insgesamt erfolgreiche Qualifikationsphase.

Dabei waren die Voraussetzungen von Beginn an besonders anspruchsvoll. Die Beckumer Mannschaft stellte mit Abstand das jüngste Team des Teilnehmerfeldes. Rund die Hälfte des Kaders besteht aus Spielerinnen des Jahrgangs 2014, die eigentlich noch in der D-Jugend spielberechtigt sind. Gegen die überwiegend aus Altjahrgängen bestehenden Gegner war es daher schwer, auf diesem hohen Niveau etwas Zählbares mitzunehmen.

Zum Auftakt musste sich der TV Beckum der DHG Ammeloe/Ellewick mit 16:21 geschlagen geben. Auch gegen die HSG Lüdenscheid (14:20) und die HSG Blomberg-Lippe (10:21) reichte es trotz engagierter Leistungen nicht zu einem Erfolgserlebnis. Dennoch ließ sich die Mannschaft zu keinem Zeitpunkt hängen und stellte sich der Herausforderung mit viel Einsatz und Lernbereitschaft.

Für Trainer Andre Oberkönig stand deshalb auch nicht das Ergebnis im Vordergrund: „Das Ziel war die Oberliga und das Ziel wurde erreicht. Außerdem konnten wir tolle Erfahrungen auf sehr gutem C-Jugend-Niveau sammeln. Wir werden eine kleine Pause einlegen und uns dann auf unsere erste Oberliga-Saison vorbereiten. Nächstes Jahr greifen wir mit dem gleichen Kader – dann mit Altjahrgängen – noch einmal an.“

Mit der erfolgreichen Oberliga-Qualifikation hat die junge Mannschaft ihr wichtigstes Saisonziel erreicht. Die Spiele auf Regionalliga-Niveau haben zudem gezeigt, woran in den kommenden Monaten gearbeitet werden kann. Entsprechend überwog nach dem Turnier nicht die Enttäuschung über das Ausscheiden, sondern die Motivation für die Zukunft. Schnell war sich die Mannschaft einig, im kommenden Jahr noch härter zu arbeiten, um den nächsten Schritt zu machen. Nun richtet sich der Blick auf die erste Oberliga-Saison der weiblichen C-Jugend, ehe der gleiche Kader in der kommenden Spielzeit als älterer Jahrgang einen neuen Anlauf in Richtung Regionalliga nehmen möchte.